Nächtliche Gedanken I

Nächtliche Gedanken I

Dies ist mein erster Blogpost, wo ich eigene Gedankengänge zeige. Der Titel zeigt immer, in welcher Situation ich die folgenden Gedanken hatte. In diesem Fall sind es nächtliche Gedanken, welche kamen, als ich nicht schlafen konnte. Vielleicht kennt der ein oder andere von euch solche Gedankengänge ja.

Mal wieder halten die unzähligen Gedanken einen wach, laufen quälend langsam durch den Kopf, wie ein alter Film, welcher sich in Dauerschleife abspielt. Selbst die tiefste Müdigkeit zieht einen nicht in ihren Bann, sie scheitert an der Macht der Gedanken, welche unendlich groß zu sein scheint. Das hin und her rollen im Bett, der heiße Tee, die flauschige Kuscheldecke und beruhigende Musik — nichts hilft, es scheint aussichtslos. Der Mond scheint draußen in seiner vollen Pracht, die Sterne leisten ihm Gesellschaft und die Grillen zirpen zwischen den hohen Grashalmen der dichten Felder, aber und zu ertönt ein Uhu. Bis auf den Mond und die Sterne umgibt einen die Dunkelheit mit ihrer dennoch beruhigenden Atmosphäre, den nächtlichen Geräuschen und den nicht enden wollenden Gedanken. Selbst banale oder verrückte Gedanken schleichen sich in den Kopf hinein, welche einem den Schlaf rauben. Die Frage, warum solch banale Gedanken einem den Schlaf rauben findet ebenfalls den Weg in den Kopf, was erneute Gedankenketten verursacht. Man fühlt sich alleine, nicht verstanden und einfach falsch. Man denkt, dass es völlig verrückt ist, wegen banalen Gedanken nicht einschlafen zu können. Doch die Wahrheit ist, man ist nicht alleine, niemals. Vielen Menschen geht es genauso, die unendlichen Gedanken, der Schlafmangel, die Verzweiflung. Unzählige Wege werden ausprobiert, um wieder einen erholsamen Schlaf zu finden, doch nichts scheint zu helfen, keine Lösung ist in Sicht. Die Verzweiflung und der Unmut einem selber gegenüber wird immer größer und größer, die ganze Situation wächst einem über den Kopf und die Gedanken werden größer und banaler. Doch auch hier sei gesagt, man ist niemals allein. Viele Menschen teilen diese Gefühle und Gedanken, stellen sich dieselben Fragen wie man selber und spüre eine ähnliche Verzweiflung. Still sein ist falsch, es bringt einen nicht weiter und lässt einen nur noch tiefer in diesen Weg hinein gehen, doch wenn man seine Gedanken und Gefühle teilt, die Verzweiflung teilt, sich mit Gleichgesinnten austauscht, dann teilt man seine Last. Und geteilte Last ist halbe Last, richtig?

Erzählt mir gerne, ob euch auch solche Gedanken ab und zu quälen, ob euch davon etwas bekannt vorkommt oder ihr ganz andere Gedankengänge habt.

Bis zum nächsten Blogpost

– xx Lou

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