Song-Oneshot: Let’s shut up and dance – Jason Derulo

Song-Oneshot: Let’s shut up and dance – Jason Derulo

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Hier habe ich nun den ersten Song-Oneshot für euch! Noch einmal zur Erinnerung: Mithilfe des Titels und/oder des Textes eines Songs wird ein Oneshot geschrieben, mit dem Song als Inspiration.

Song: Let’s shut up and dance by Jason Derulo.

Lucia

Die klassische Musik füllt den Ballsaal und hallt an den Wänden zurück in die Mitte. »Lucia, meine Tochter, gedenkst du dich unter unsere Gäste zu mischen?«. »Natürlich Vater, ich schaue mich nur ein wenig um«. »Es sind die einflussreichsten Prinzen aus allen Königreichen angereist, ausschließlich für deinen Geburtstag, mein Kind. Gib ihnen eine Chance und lerne sie kennen«. »Ja Vater, ich werde mich sogleich nach unten begeben«. Mit einem Lächeln schreitet mein Vater, der König, erneut in Richtung des Saales und sucht das Gespräch zu King James, seinem Bruder und meinem Onkel. Er regiert das Königreich neben dem unseren. Mit einem leichten Seufzen begebe ich mich in Richtung der großen Treppe, welche in den Ballsaal hinunterführt. Mit den hohen Absätzen ist es regelrecht eine Farce diese große Stufen hinunter zu schreiten, dennoch ist es als Prinzessin von meinem Königreich meine Aufgabe. Der Saal ist durch die Kronleuchter hell erleuchtet und strahlt in seiner vollen Pracht. Unsere Gäste sind am Tanzen, Reden oder speisen. Es herrscht eine gute Stimmung. Mein Weg führt mich als ersten an den Rand des Saals, da ich den tanzenden Gästen nicht im Wege stehen möchte. Mein Blick schweift über all die fremden und auch einige bekannte Gesichter, doch mir steht nicht der Sinn nach dieser Feier. Mein Geburtstag ist auch gleichzeitig ein Trauertag, da meine Mutter bei meiner Geburt verstorben ist. Es ist somit ein Tag der Feier und ein Tag der Trauer. Doch für mich überwiegt die Trauer, weshalb ich auch heute nicht in Feierstimmung bin. »Eure Hoheit«. Einer der anwesenden Prinzen verbeugt sich vor mir und hält mir seine rechte Hand hin. »Darf ich um diesen Tanz bitten?«. »Gewiss«. Ich nehme seine Hand und er führt mich auf die Tanzfläche, inmitten zwischen die anderen Paare. »Ihr seht nicht glücklich aus, eure Hoheit, darf ich den Grund für eure Stimmung erfahren?«. »Ihr seid nicht von hier, nicht wahr?«. »Das ist richtig, ich komme aus einem fernen Königreich entlang der Synee, wie habt ihr das gewusst?«. »Alle Königreiche in unserem Umfeld wissen von dem Schicksal unseres Königshauses. Meine Mutter, Königin Laila, verstarb bei meiner Geburt, weshalb dieser Tag jedes Jahr mit einer gewissen Trauer durchzogen ist. Es ist ein schweres Schicksal für meinen Vater gewesen und ich hatte nie das Glück sie kennenlernen zu dürfen«. »Das tut mir sehr leid, doch es ist dennoch euer Geburtstag und dies ist ein Grund zur Freude, sonst könnte ich jetzt nicht mit euch tanzen«. »Ihr seid ein Charmeur Prinz..?«. »Gestatten? Prinz Brendan von Synee«. Erneut verbeugt er sich vor mir und nimmt anschließend wieder meine Hand, um weiter zu tanzen. »Sehr erfreut euch kennenzulernen Prinz Brendan«. »Die Freude liegt ganz auf meiner Seite«. Er setzt zu einer Drehung an und ehe ich mich versehe, befinde ich mich wieder in seinen Armen, durch die schnelle und brisante Drehung. »Ihr seid eine wunderbare Tänzerin eure Hoheit«. »Bitte, mein Name ist Lucia. Eure Hoheit ist nicht notwendig, zumal ich noch nicht Königin, sondern lediglich Prinzessin bin«. »Nun, dann bestehe ich darauf, dass ihr mich nur Brendan nennt«. »Wie ihr wünscht«. Ein neues Lied wird von den Musikern auf dem Podest angespielt und dies erfordert einen schnelleren Tanz. »Ihr seid auch ein durchaus passabler Tänzer«. »Nun, ich danke euch. Sagt mir, Prinzessin Lucia, habt ihr je über Reisen in ferne Königreiche nachgedacht?«. »Gewiss habe ich das, doch spricht sich mein Vater jedes Mal dagegen aus. Es scheint so, als würde es keine Chance auf ferne Reisen geben, denn er ist zusätzlich ein enorm zielstrebiger Mensch und nach dem Tod meiner Mutter hat er sich meinen Schutz zu seinem Ziel gemacht. Natürlich kann ich ihn durchaus verstehen, dennoch bin ich kein kleines Mädchen mehr und werde in wenigen Jahren den Thron dieses Königreiches besteigen. Ich gedenke spätestens dann in fernere Königreiche zu reisen«. Noch bevor er mir eine Antwort auf meine Antwort geben kann, spreche ich bereits weiter. »Mein Vater ist noch immer von Trauer erfüllt und fürchtet, er würde mich ebenfalls verlieren. Seine Worte, jedes Jahr an diesem Tag, sind, dass ich ein Ebenbild meiner Mutter bin und ihn sehr an all die schönen Zeiten erinnere. Ich kann es ihm nicht verübeln, dass er mich schützen möchte, findet ihr nicht? Er hat seine geliebte Frau bereits verloren und das war bereits ein schwerer Schicksalsschlag«. »Prinzessin, ihr redet eindeutig zu viel. An diesem so feierlichen Tag solltet ihr nicht durchgehend an all die Trauer denken. Ich bin mir sicher, eure Mutter hätte dies nicht gewollt. Lasst uns den Moment genießen und zu einem weiteren Lied tanzen. Anschließend werde ich mich mit eurem Vater über eine gemeinsame Reise in mein Königreich sprechen, wenn ihr erlaubt?«. »Das wäre wundervoll, vielen Dank Prinz Brendan. Ich bin mir sicher, dass dies eines der schönsten Geschenke ist, welches ich je zu meinem Geburtstag bekommen habe«. Meine Wangen färben sich in einem leichten Rosa und mit einem Lächeln nehme ich erneut seine Hand, um zu dem neuen Lied zu tanzen.

 

Ich hoffe sehr, dass euch meine Interpretation des Titels des Songs gefallen hat! Lasst es mich gerne wissen, wie ihr diesen Titel interpretiert und auch, wie ihr das Schreiben in dieser altertümlichen Sprache aus der Vergangenheit findet.

Gerne könnt ihr mir auch Song-Vorschläge für weitere Song-Oneshots machen! 🙂

Bis zum nächsten Blogpost

– xx Lou

 

Quelle des Beitragsbildes: https://pin.it/44KHsCN

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